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2. BL Damen Meisterrunde

1.Seekirchen1412232
2.TI Tirol1410429
3.Inzing149527
4.ATSE Graz149527
5.Dornbirn146818
6.VCH1441015
7.Jennersdorf1441013
8.Volleys Brückl142127

2. BL Herren Frühjahr

1.Wr.Neustadt53213
2.Aich/Dob 253212
3.Hartberg53212
4.VCH52311
5.UVC Graz 253210
6.VC Voitsberg5142

1. Landesliga Herren Endstand

1.VBC Weiz 21816246
2.VSC Graz1814441
3.HIB Liebenau 21814438
4.VBC Stainach1812637
5.VCH1811731
6.UVC Bruck1871124
7.UVC Graz 31851318
8.VC Gratwein1861217
9.Kindberg1831511
10.VC Fürstenfeld182167

Viertelfinale:
VCH - Stainach

Newsarchiv

Trost-los: VCH schlägt Gleisdorf (Herren, 25.11.05)

Sensationeller Erfolg: Der VCH ringt den Tabellenführer Gleisdorf in einem ausgeglichenen Match mit 3:2 (26:24, 17:25, 21:25, 25:23, 16:14) nieder. Das ist für die Hausmannstättner Herren der vierte Sieg im fünften Heimmatch der laufenden 2BL-Saison und der erste Sieg des VCH gegen Gleisdorf überhaupt.

Eine schwere Aufgabe wartete in der neunten Runde der 2.BL-Ost für die Herrenmannschaft des VCH. Vor eigenem Publikum gegen den VC Jerich Gleisdorf, den Tabellenführer und AVL-Teilnehmer des Vorjahres. Alle Begegnungen der beiden Teams endeten bisher ausschließlich mit Niederlagen für den VCH. Zudem fehlten zwei Spieler der Stammsechs, Roland Trost (Libero) und Gerald Trost (Diagonal), ebenso die beiden Routiniers Lippacher und Wimmer, drei weitere Spieler waren nach diversen Infekten rekonvaleszent. Trost-lose Aussichten also... Nicht nur die Spieler, sogar das sonst so bedingungslos optimistische Hausmannstättner Publikum rechnete - vor allem nach der Galavorstellung von Athletik und Technik, die es von den Gleisdorfern schon beim Aufwärmen und Einschlagen geboten bekam - nicht mit einem Sieg des VCH.

Außenseiter haben einen Vorteil: Sie müssen nichts beweisen. Das umformierte Hausmannstättner Team spielte befreit und bereits bei den ersten Bällen gelangen einige schöne Block- und Angriffspunkte. Die Führung wechselte mehrmals und das Publikum war schon zufrieden, da alles auf eine schöne Partie deutete. Den Gleisdorfern verstanden es aber im weiteren Verlauf des Satzes nicht, ihre physische Stärke auszuspielen und die Verteidigung zu durchbrechen. Zu Satzende wirkten sie bereits etwas entnervt und fehleranfällig, was der VCH zum ersten Satzgewinn nutzen konnte.
Im zweiten Satz setzte der VCH nach und kam früh zu einer klaren Führung, Gleisdorf konterte mit Serien von starken Services ging in Führung und holte den Satz klar (17:25).
Auch der dritte Satz begann mit vielen Punkten des Tabellenführers und nun schien es so zu laufen, wie man sich das vorgestellt hatte. Mit den besten Fans von allen im Rücken hielt der VCH dagegen und startete eine Aufholjagd - die leider nicht mit Erfolg belohnt wurde.
Im vierten Satz hätten sich die Gleisdorf schon die erwarteten drei Punkte holen können, aber der VCH schafte es, den Satz offen zu halten. Der Block stand fest, die Annahme wurde stabiler, die Angriffe effizienter, die Gleisdorfer immer ratloser. Die knapp 100 Fans rochen eine Sensation und trieben die Heimmannschaft, dirigiert durch das Hallensprecher/DJ-Duo, zum Satzausgleich.
Beim Stand von 9:11 für Gleisdorf im fünften Satz begann dann eine unglaubliche Phase des VCH. Bernhard Trummer verlagerte den Angriffsschwerpunkt auf die Mitte, wo B. Oberberger fast mit jedem Kurzangriff punktete und die Defense des VCH verteidigte nahezu jeden Angriff, der nicht schon im Block hängen geblieben war. Den Matchball verwandelte Topscorer Flo Muhrer sehenswert mit einem Lob hinter den Doppelblock. Das Publikum, das es schon lange nicht mehr auf den Sitzen gehalten hatte, spendete begeistert "Standing Ovations".

Aufstellung VCH: T.Gussmagg, F.Muhrer, M.Muhrer, T.Mrkor, B.Oberberger, S.Sabutsch, F.Stryeck, B.Trummer (R.Happich, C.List, A.Carli).

Stimmen zum Spiel:
"Das war euer bestes Spiel überhaupt" (Mehrere Fans)
"Besser als Sex" (Tom 'Hardcore' Mrkor)
"Deus lo vult" (Tom 'medi-evil' Gussmagg)
"Fünf Trainings pro Woche sind offensichtlich doch nicht alles" (Minimalist B.Trummer)
"Im Block und mit den 'Schupferln' waren wir besser" (Florian Stryeck)
"Wir waren im Kopf stark" (Cotrainer Harald Philipp)
"Die Gleisdorfer hatten die kürzeren Hosen" (Elli, von den Gästen begeistert)


Die Heimbilanz kann sich nach neun Runden sehen lassen: Vier Siege in fünf Spielen, nur ein "Ausrutscher" gegen Aich/Dob. Die Auswärtsbilanz dagegen ist eher kläglich: 4 Spiele, 4 Niederlagen, ein Satzgewinn.
Am Sonntag, 4.Dezember um 16:00 gibt es in der Hausmannstättner Sporthalle das nächste steirische Duell gegen den VC Bruck! Der VCH lädt herzlich ein!

(ss)

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Aktualisiert am: 10. 9. 2006 Login zu den Favoriten