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2. Bundesliga Herren Süd

1.HIB Liebenau1311234
2.Sokol V Wien1310330
3.Roadrunn./P1310328
4.hotVolleys Wien139426
5.VCH139424
6.Wr.Neustadt126621
7.Hartberg135814
8.UVC Graz 2125713
9.VC Voitsberg122107
10.Aich/Dob 2131126
11.Akademie Graz111104

2. Bundeliga Damen Süd

1.ATSE Graz1313037
2.VCH138528
3.Volleys Brückl139427
4.Villach128422
5.Jennersdorf127522
6.HIB Liebenau137620
7.Wildcats 2125716
8.UVC Graz 2115615
9.Akademie Graz11389
10.VBK Klagenfurt132115
11.Krottendorf131123

1. Landesliga Herren

1.VBC Weiz 21412235
2.VSC Graz1311231
3.VBC Stainach148626
4.VCH139425
5.HIB Liebenau 2128423
6.UVC Bruck146819
7.UVC Graz 3145917
8.VC Gratwein135814
9.Kindberg142127
10.VC Fürstenfeld131124

Newsarchiv

Im großen Finale nimmt ein Großer Abschied! - VCH-Newsletter (7) (20.03.2014)

Die letzten Wochen waren für die VCHler und ihre Fangemeinde durchaus turbulent mit einigen „Hochs“ und einigen wenigen „Tiefs“. Nachdem sich die Herren der 2. Bundesliga im Qualifikationsdurchgang um das Aufstiegsplayoff in die 1. Bundesliga zwischenzeitlich an die Tabellenspitze kämpften, waren es am Ende dann doch zwei andere Mannschaften die jubeln durften. Mit 19 Punkten hatte man um einen Punkt das Aufstiegsplayoff verpasst, denn Bisamberg und Mils teilten sich den ersten Platz mit 20 Punkten. „Das war äußerst bitter für uns. Wir hätten uns gerne wieder mit den Clubs der 1. Bundesliga gemessen“, fasst der sichtlich gekränkte Aufspieler Jakim Lippacher zusammen. Allerdings gab es abseits der Liga im selben Zeitraum auch einen Erfolg zu feiern. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte holten sich die Hausmänner den steirischen Cup und damit den angestrebten Titel. Als haushoher Favorit ging man in das Final Four und bestätigte diese Rolle mit zwei Siegen ohne Satzverlust eindrucksvoll. „Zurückblickend hat dieses Saison mit dem perfekten Grunddurchgang, dem Sieg im steirischen Cup und dem Einzug in das Finale der 2. Bundesliga unsere Erwartungen übertroffen“, bestätigt Obmann Bernhard Trummer die tolle Leistung seiner Athleten.
Bevor wir uns dem Finalgegner widmen, ein kurzer Rückblick. Durch den dritten Platz im Qualifikationsdurchgang erarbeitete sich der VCH eine gute Ausgangslage für das Meisterplayoff. Der Gegner im Halbfinale hieß SK Posojilnica Aich/Dob/2. Die VCHler gingen als klarer Favorit in die Best-of-3-Serie denn die Kärntner konnten den Steirern weder im Grunddurchgang noch im Qualifikationsdurchgang einen Punkt abluxen. Im ersten Duell in Hausmannstätten wurde die Favoritenrolle auch sogleich bestätigt. Aufgrund des Ausfalls von Standard-Diagonalangreifer Chri Mühlbacher gab auch Ersatzmann Gert Taucher seine Talentprobe ab. Der gelernte Mittelblocker zeigte eine starke Partie und konnte sich immer wieder gegen den Block durchsetzen. Am Ende gewann der VCH mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:17) und stellte in der Serie auf 1:0. Siegessicher reisten die VCHler nur zwei Tage nach Bleiburg um den Einzug ins Finale zu fixieren. Aufgrund von akutem Personalmangel musste allerdings zwischenzeitlich gleich mit fünf gelernten Mittelblockern gespielt werden was sich leider auch in der Annahmeleistung widerspiegelte. Schlussendlich konnten die Kärntner in einer knappen Partie mit 3:2 (19:25, 25:22, 25:23, 15:25, 15:11) gewinnen und in der Serie auf 1:1 ausgleichen. Somit wurde nichts aus dem freien Wochenende und die VCHler mussten auf die zweite Chance am darauffolgenden Wochenende hoffen. Die dritte Begegnung stand unter besseren Vorzeichen, da wieder einige Stammkräfte in das Aufgebot von Trainer Bernhard Trummer zurückkehrten. Durch souveräne Annahme- und Angriffsleistung konnte sich der VCH mit einem eindrucksvollen 3:0 (25:18, 25:16, 25:14) den Einzug ins Finale sichern.
Und jetzt kommen wir zum mit Abstand wichtigsten Abschnitt dieses Newsletters. Es geht um DEN Altmeister des VCHs, den Noriaki Kasai des Volleyballsports, der chinesischen Mauer am Netz – Andreas 'Andi' Wimmer. Der mittlerweile 52-jährige graue Star spielte 28 Jahre seines Lebens Volleyball auf höchstem Niveau wovon er 12 Jahre dem VC Hausmannstätten widmete. Die – nicht nur aufgrund seiner silbernen Kopfbehaarung – Lichtgestalt war seit jeher Motivator aber auch Ruhepol in der Mannschaft. Seine langjährigen Mitspieler sprechen geradezu in Superlativen von ihm. Obmann Bernhard Trummer: „Ohne ihn wäre der VCH nicht dort wo der Verein jetzt ist“. Libero Phil Peinsold: „Ich halte ihn nach wie vor für einen der stärksten Blocker der Liga!“. Neo-Kapitän Flo Muhrer: „Er weiß einfach genau was er tut und steht instinktiv richtig“. Auch die Mittelblocker Chris List und Jerry Pock sind sich einig: „Wir konnten eine Menge von ihm lernen, schade dass er sich von seiner aktiven Karriere zurückzieht“. Aber was wäre das für ein Abschied wenn nicht mit einem Knalleffekt? Genau dafür hat der nach wie vor durchtrainierte TU-Professor gesorgt und das Finale gegen UVC K&Ö Ried im Innkreis bietet die perfekte Bühne – Andi Wimmer: „Zuerst werden uns 10 Samba-Trommler zum erhofften Sieg treiben und anschließend wird im Festsaal von Hausmannstätten gefeiert“! Ehe das von Andi Wimmer zur Verfügung gestellte Buffet eröffnet wird, muss der baumlange weißhaarige Mann mit seinen Teamkollegen allerdings noch einmal alles geben. „Die Oberösterreicher sind ein harter Brocken und ein würdiger Gegner um den Meistertitel. Wir wollen den Heimvorteil nutzen und in der Best-of-3-Serie unbedingt mit 1:0 in Führung gehen“, weiß Trainer Bernhard Trummer die Lage einzuschätzen.
Es geht also am Samstag (22.03.2014 19:30 Uhr) um Ruhm und Ehre, um den Meistertitel und vor allem um einen großen Mann. Die gesamte Fangemeinde des VC Hausmannstätten, alle Sponsoren sowie Wegbegleiter des wahrscheinlich besten Blockspielers der 2. Bundesliga sind herzlich eingeladen zuerst die Hausmänner im spannenden Finalspiel anzufeuern und anschließend den Abschied von Andi Wimmer gebührend zu feiern!


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Aktualisiert am: 10. 9. 2006 Login zu den Favoriten