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2. BL Damen Meisterrunde

1.ATSE Graz88021
2.Seekirchen97219
3.TI Tirol96318
4.Inzing96318
5.VCH102810
6.Jennersdorf9369
7.Dornbirn9277
8.Volleys Brückl9276

2. BL Herren Frühjahr

1.VCH32111
2.Hartberg3219
3.Wr.Neustadt3219
4.UVC Graz 23217
5.Aich/Dob 23126
6.VC Voitsberg3030

1. Landesliga Herren Endstand

1.VBC Weiz 21816246
2.VSC Graz1814441
3.HIB Liebenau 21814438
4.VBC Stainach1812637
5.VCH1811731
6.UVC Bruck1871124
7.UVC Graz 31851318
8.VC Gratwein1861217
9.Kindberg1831511
10.VC Fürstenfeld182167

Viertelfinale:
VCH - Stainach

Newsarchiv

BL-Herren: 3 Punkte nach Sieg in Nervenschlacht

Der EU-Gesundheitsminister kann natürlich nicht überall seine Warnung anbringen, er ist ein vielbeschäftigter Mann. Er verrrichtet sein Werk im Stillen, daher kennt niemand seinen Namen. (Das ist jetzt doppelt gelogen, denn es gibt keinen EU-Gesundheitsminister sondern eben "die EU-Gesundheitsminister" und der Name des EU-Gesundheitskommissars Markos Kyprianou ist viel gerühmt, aber das nur nebenbei). Wie auch immer, er hätte, vorausgesetzt, er wäre unter den Zusehern gewesen, bestimmt gefordert, dass Nerven- und Herzkranke die Tribüne verlassen müssen.

In der Tat war das heutige Match unglaublich spannend. Überraschenderweise setzte sich der VCH im ersten Satz mir 24:19 klar gegen Aschbach in Führung, doch ein druckvoller Servicelauf von Stiegl stellte das Ergebnis auf 24:26, 0:1 für Aschbach.
Im zweiten Satz entluden die Hausmannstättner am ihren Frust am Gegner, die Führung war mit 24:17 noch höher - diesmal reichte es für 25:19. Im dritten Satz wechselte die Führung mehrmals, den ersten Satzball hatte der VCH. Aschbach wehrte diesen und dann noch mehrere Satzbälle ab, kam sogar selbst zu drei Satzbällen. Hochklassige Bälle wurden da gespielt, sensationell verteidigt. Aufspieler Trummer zeigte seine beste Leistung und setzte mehrmals die Angreifer Flo Muhrer, Oberberger und Mrkor ideal ein, die "Granaten" im Feld des Gegners versenkten. Weitere Glanzlichter setzten die beiden Brüder Trost in der Feldverteidigung, Happich mit starkem Service. Viele Angriffe des Tabellenvierten wurden im Block abgefangen. Ein umstrittener Ball - die Niederösterreicher reklamierten Behinderung bei einem von ihnen auf VCH-seite zurückgespielten zweiten Ball, der vom Schiedsrichterduo Bujak/Stark als technisch unsauber erkannt wurde - markierte das Ende beim Stand von bemerkenswerten 36:34 für den VCH.
Aschbach resignierte nicht, kämpfte sich im vierten Satz zurück, lag mehrmals in Führung - der VCH zeigte sich unbeeindruckt und beendete das Match mit 25:21 unter dem Jubel der Fans. Endstand 3:1 (24:26, 25:19, 36:34, 25:21).

Coach Stryeck führt den Erfolg auf das von ihm initiierte mentale Training zurück: "Die Leistungsträger wuchsen über sich selbst hinaus". Obmann Trummer sieht mit dem Sieg "die Früchte des gezielten Trainings im Februar geerntet"

Am Sonntag, 14:00 gegen Stainach wird die Aufgabe schwieriger - Optimismus ist dennoch angebracht. Falls die Leistung von Samstag wiederholt werden kann, ist ein zweiter Erfolg nach dem Sieg gegen die Obersteirer wie im steirischen Cup möglich!

(ss)

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Dr. Weingrill

Fa. Trost, Zwaring

Steirerkraft

Honke


 


Aktualisiert am: 10. 9. 2006 Login zu den Favoriten