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2. Bundesliga Herren Süd

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9.VC Voitsberg7165
10.Akademie Graz8174
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2. Bundeliga Damen Süd

1.ATSE Graz99025
2.Villach96317
3.VCH85317
4.Jennersdorf85317
5.Volleys Brückl85316
6.UVC Graz 284412
7.HIB Liebenau8359
8.Wildcats 28358
9.Akademie Graz7255
10.VBK Klagenfurt7163
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1. Landesliga Herren

1.VBC Weiz 287121
2.VCH87119
3.VSC Graz76117
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7.UVC Graz 37258
8.VC Gratwein8266
9.VC Fürstenfeld8173
10.Kindberg7070

Newsarchiv

BL-Herren: 3 Punkte nach Sieg in Nervenschlacht

Der EU-Gesundheitsminister kann natürlich nicht überall seine Warnung anbringen, er ist ein vielbeschäftigter Mann. Er verrrichtet sein Werk im Stillen, daher kennt niemand seinen Namen. (Das ist jetzt doppelt gelogen, denn es gibt keinen EU-Gesundheitsminister sondern eben "die EU-Gesundheitsminister" und der Name des EU-Gesundheitskommissars Markos Kyprianou ist viel gerühmt, aber das nur nebenbei). Wie auch immer, er hätte, vorausgesetzt, er wäre unter den Zusehern gewesen, bestimmt gefordert, dass Nerven- und Herzkranke die Tribüne verlassen müssen.

In der Tat war das heutige Match unglaublich spannend. Überraschenderweise setzte sich der VCH im ersten Satz mir 24:19 klar gegen Aschbach in Führung, doch ein druckvoller Servicelauf von Stiegl stellte das Ergebnis auf 24:26, 0:1 für Aschbach.
Im zweiten Satz entluden die Hausmannstättner am ihren Frust am Gegner, die Führung war mit 24:17 noch höher - diesmal reichte es für 25:19. Im dritten Satz wechselte die Führung mehrmals, den ersten Satzball hatte der VCH. Aschbach wehrte diesen und dann noch mehrere Satzbälle ab, kam sogar selbst zu drei Satzbällen. Hochklassige Bälle wurden da gespielt, sensationell verteidigt. Aufspieler Trummer zeigte seine beste Leistung und setzte mehrmals die Angreifer Flo Muhrer, Oberberger und Mrkor ideal ein, die "Granaten" im Feld des Gegners versenkten. Weitere Glanzlichter setzten die beiden Brüder Trost in der Feldverteidigung, Happich mit starkem Service. Viele Angriffe des Tabellenvierten wurden im Block abgefangen. Ein umstrittener Ball - die Niederösterreicher reklamierten Behinderung bei einem von ihnen auf VCH-seite zurückgespielten zweiten Ball, der vom Schiedsrichterduo Bujak/Stark als technisch unsauber erkannt wurde - markierte das Ende beim Stand von bemerkenswerten 36:34 für den VCH.
Aschbach resignierte nicht, kämpfte sich im vierten Satz zurück, lag mehrmals in Führung - der VCH zeigte sich unbeeindruckt und beendete das Match mit 25:21 unter dem Jubel der Fans. Endstand 3:1 (24:26, 25:19, 36:34, 25:21).

Coach Stryeck führt den Erfolg auf das von ihm initiierte mentale Training zurück: "Die Leistungsträger wuchsen über sich selbst hinaus". Obmann Trummer sieht mit dem Sieg "die Früchte des gezielten Trainings im Februar geerntet"

Am Sonntag, 14:00 gegen Stainach wird die Aufgabe schwieriger - Optimismus ist dennoch angebracht. Falls die Leistung von Samstag wiederholt werden kann, ist ein zweiter Erfolg nach dem Sieg gegen die Obersteirer wie im steirischen Cup möglich!

(ss)

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Aktualisiert am: 10. 9. 2006 Login zu den Favoriten